
100 km Solo-Ultra
11 Stunden alleine unterwegs, Luzern, Zugersee und zurück
Am Samstag, 5. Juli 2025, startete ich alleine um 01:30 Uhr mein nächstes Abenteuer: ein Ultramarathon, doch nicht wie bisher «nur» 50 km, sondern direkt 100 km. Die körperliche und mentale Challenge war genau mein Ding.
Erst zwei Tage vorher habe ich mich wirklich entschieden, das durchzuziehen. Am Freitagabend kaufte ich im Ochsnersport die nötigen Gels und Energieriegel. Unterwegs traf ich einige Jungs, die am Strassenrand campierten, auch sie waren etwas verwirrt, als ich mit Stirnlampe mitten in der Nacht an ihnen vorbeilief.
Ich bin «ultra» stolz auf mich, dass ich es alleine geschafft habe, ohne Verletzungen, ohne Zwischenfälle und ohne grosse Vorbereitung. Diese «Siege» erinnern mich immer wieder an mein Motto: Grenzen sind nur im Kopf, mit Willenskraft und Widerstandsfähigkeit kann man Unmögliches möglich machen.
Die letzten 3 km durch Luzern lief ich gemeinsam mit meinem Vater. Gemeinsam erreichten wir die 100er-Grenze an der «Ufschötti». Es war ein unvergessliches Erlebnis.